this post was submitted on 10 Mar 2024
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[–] [email protected] 8 points 5 months ago* (last edited 5 months ago) (41 children)

Ich packe mal meine Meinung in einen separaten Kommentar, dass man das nicht durcheinanderbringt. Den Artikel hab ich bewusst neutral geposted.

Ich persönlich finde, dass das langsam mal genug ist. Soweit mir bekannt ist, ist die Bahn bereits relativ weit entgegengekommen und die GDL bewegt sich wohl keinen Meter. Letzte Woche dann noch diese Geschichte mit dem "da hab ich was durcheinandergebracht" von Weselsky...

Ich hab Verständnis für Streiks, aber das Ausmaß überall ist echt gewaltig.

Vielleicht liege ich total falsch. Ich denke ich fühle hier auch mehr Fakten, als sie zu wissen. Wie seht ihr das so?

Edit: Ich bitte nochmal darum, sachlich zu bleiben. Ich weiß, emotionales Thema, für mich auch. Ich würde lieber gern die Hintergründe verstehen, die ich noch nicht kenne, der Rest bringt nicht unbedingt weiter.

Den Satz über meine Kollegen und deren Pendelverhalten hab ich entfernt, weil es leider doch wieder in "die wollen ja nur nicht!1" abdriftete und diese Diskussion muss hier denke ich gerade nicht zentral geführt werden.

[–] [email protected] 31 points 5 months ago (6 children)

Was ist denn die Timeline der Angebote und Gegenangebote? Ich weiß nur, dass die Gewerkschaft eine 35h Woche will und von dieser Forderung nicht abweicht. Eine 35h Woche scheint mir eine unkritische, moderne Forderung zu sein, deshalb sehe ich da eher das Unternehmen in Zugzwang.

[–] [email protected] -3 points 5 months ago (4 children)

Soweit ich das verstehe, bietet die Bahn 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich zu erreichen bis 2028 an. Die GDL will 35 und auch eine stufenweise Reduktion.

Deswegen verstehe ich nicht, warum die GDL so hart bleibt. Für einen Außenstehenden wie mich scheint das jetzt nicht unbedingt ein schlechter Kompromiss zu sein.

[–] [email protected] 28 points 5 months ago (1 children)

Das Angebot ist allerdings gekoppelt an schwammige Bedingungen der Machbarkeit, die nicht in der Hand der Lokführer liegen.

Man unterschreibt doch niemals sowas. Ein Arbeitsvertrag in dem steht Mindestlohn bis Spitzengehalt nach Einschätzung des Managers wird immer näher am Mindestlohn sein als an der echten Wertigkeit der Arbeit.

[–] [email protected] 6 points 5 months ago* (last edited 5 months ago)

Diese Bedingung der Machbarkeit ist finde ich auch purer Hohn. Die Bahn und deren Infrastruktur ist in diesem beschissenen Zustand grade weil man immer nur das gemacht hat „was machbar ist“. Wie soll sich dass denn jetzt auf einmal ändern.

Zusätzlich ließen sich Personalprobleme wahrscheinlich auch durch bessere Arbeitsbedingungen bzw. Die Forderungen der gdl zumindest teilweise lösen.

Außerdem tut die Bahn alles um die gdl und Streikenden als Unruhestifter, die den Hals nicht voll bekommen können zu Framen, was natürlich auf jeden Fall dafür sorgt, dass mehr Leute dort arbeiten wollen ^^

Edit: Personalprobleme lösen -> Attraktivere Arbeitsbedingungen -> mehr Anreize bei der Bahn anzufangen

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